Sonntag, 8. August 2010

Grillabend

Zu unserem letzten Grillabend hatte ich meine Digicam eingeladen ;o)


Es gab:

Hähnchen-Laugen-Spieße:

Für vier Spieße braucht man eine Hähnchenbrust und zwei Laugenstangen oder vier Laugenbrezel. Die Hähnchenbrust in Würfel schneiden und mit 2 EL Olivenöl, 1 EL Paprikapulver und 2 TL Salz marinieren. Die Laugenstangen auftauen lassen und in Stücke schneiden (oder die Brezel auftauen lassen, entknoten und das dicke Mittelstück etwas dünner kneten). Auf einen Metallspieß jetzt abwechselnd die Laugenstangenstücke und die Hähnchenwürfel aufspießen (bzw. den Laugenbrezel mit einer Seite aufspießen und dann in Schlingen auf den Metallspieß stecken, dabei nach jeder Schlinge ein Stück Hühnerbrust aufspießen). Die fertigen Spieße mit der restlichen Marinade bestreichen. Bei nicht zu großer Hitze auf den Grill legen - also am besten außen - und langsam grillen. Dabei regelmäßig wenden, vor allem anfangs, damit der Teig nicht am Rost kleben bleibt.  



Tzatziki:

Hierfür 250 g Quark und 250 g Joghurt vermischen. 1/2 Salatgurke fein raspeln, ausdrücken (sonst kommt zuviel Saft ins Tzatziki) und untermischen. 3 bis 4 Knoblauchzehen (bzw. nach Geschmack mehr oder weniger) schälen, fein reiben und ebenfalls untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.


Eingelegte Zucchini-Röllchen mit Schafskäse:
 
Die Zucchini-Röllchen habe ich bei einer Freundin gegessen und fand sie so lecker, dass ich sie natürlich auch ausprobieren wollte. Für die Röllchen eine Zucchini in Streifen schneiden und die Streifen für 10 Minuten in kaltes Salzwasser legen. Dadurch werden die Zucchini biegsam und lassen sich aufrollen ohne zu brechen. Eine Packung Schafskäse in Würfel schneiden. Aus Olivenöl, Balsamico, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer eine Marinade anrühren (genaue Maßangaben habe ich leider keine, ich habe die Marinade so "Pi mal Daumen" angerührt). Die Zucchinistreifen evtl. nochmals der Länge nach halbieren, so dass sie etwa die Höhe der Schafskäsewürfel haben. Je einen Schafskäsewürfel einmal von allen Seiten in der Marinade wenden und dann mit einem Zucchinistreifen einwickeln. Mit einem Zahnstocher feststecken. Die fertigen Röllchen in die Marinade legen. Die Röllchen am besten schon einen Tag vorher zubereiten und ab und an wenden, so dass alle Seiten mariniert werden.
 
 
 
Kartoffelbrot:
 
Für das Kartoffelbrot 500 ml Wasser und 500 ml Milch mischen. Etwa eine halbe Tasse davon abnehmen und erwärmen. Darin 1 Würfel Hefe auflösen. Dann in einer großen Schüssel 1 Kilo Mehl, 200 g Kartoffelpüreepulver, 1 EL Salz, 1 EL Zucker, die restliche Wasser-Milch-Mischung und die aufgelöste Hefe gut miteinander verkneten. Den Teig abgedeckt für mindestens drei Stunden im Kühlschrank gehen lassen (ja, er geht tatsächlich im Kühlschrank ;o). Dann den Teig halbieren und jeweils auf einem Backblech zu Fladen formen. Mit dem hinteren Ende eines Kochlöffels Löcher in die Fladen drücken und die Brote mit reichlich Olivenöl bepinseln, so dass die Löcher mit Öl gefüllt sind. Die Fladen können jetzt nach Lust und Laune bestreut werden, z. B. mit Salz, Kräutern, Kümmel, Sesam.... Ich habe einen Fladen mit Kräutersalz und den anderen mit Pizzagewürz bestreut. Die Brote dann erst bei 200 °C Umluft für ca. 10 Minuten backen, dann runterschalten auf 175 °C und nochmal ca. 15 Minuten backen, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben.


Schafskäse vom Grill:

Dafür eine Packung Schafskäse mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräutern marinieren, alles gut in Alufolie einwickeln und grillen. Foto davon habe ich leider keines - der Schafskäse war einfach zu schnell weg ;o)



Außerdem gab es natürlich noch Steaks, Würstchen und grünen Salat, aber auch das habe ich nicht extra fotografiert.

Kommentare:

  1. Sieht alles sehr lecker aus! Bekomm gleich wieder Hunger :)

    AntwortenLöschen
  2. Danke :) Ich freue mich auch schon wieder auf die Grillsaison!

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Nina, ich hab heute das Kartoffelbrot gebacken. Das war sehr sehr lecker. Die ganze Grillrunde war hell begeistert. Ich hab eins mit Pizzagewürz bestreut und das andere nur mit Öl bepinselt. Beide waren sehr gut. Ich hab etwa 400ml der Milch durch Buttermilch (stand noch im Kühlschrank und musste weg) ersetzt,ich weiß nicht ob das geschmacklich viel ausmacht,aber mir hat`s echt gut geschmeckt. Kommt zu meinen Lieblingsrezepten! Die Spieße mit den Laugenbrezeln hab ich auch gemacht,die sind mir nicht so gut gelungen,vieleicht lag es am Elektrogrill (unser Gastgeber hatte keine Lust Feuer zu machen) oder ich hab die Brezeln nicht dünn genug ausgerollt? aber der Teig war zwar außen schön gross doch innen sehr weich. Wie sind die bei dir? Ich werd`s aber noch mal zuhause auf dem Holzkohlengrill probieren. Bis dahin ganz liebe Grüße Anita

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Anita! Freut mich, dass Euch das Brot geschmeckt hat. Ich fand den Laugenteig nicht zu weich innen. Also weich war er, so wie Laugengebäck eben ist, aber natürlich schon durch. Wir haben aber auch über Holzkohle gegrillt, ich weiß nicht, ob das einen Unterschied macht. Du kannst ja nochmal berichten, ob es bei Dir zu Hause besser geklappt hat.
    Liebe Grüße
    Nina

    AntwortenLöschen
  5. Die Röllchen sind was, und da roh auch schnell gemacht. Danke fürs Rezept!

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...