Heute schicke ich Euch Seelenfutter - kleine Endorphinbömbchen :) Schoko, Banane, Karamell, Sahne - das sind die perfekten Zutaten für einen rundum-glücklich-Cupcake :)
Das Rezept ergibt ca. 22 x Hochgefühl.
Ursprünglich stammt das Rezept aus dem Buch The Big Book of Cupcakes
, allerdings habe ich so einiges abgeändert. Hier also meine Version:
Für die Füllung und das Topping wird eine Karamellcreme benötigt. Ich habe allerdings nicht das Rezept aus dem Buch gemacht, sondern das Karamell von Dani. Die Karamellcreme lässt sich auch gut vorbereiten, da man sie im Kühlschrank ca. zwei bis drei Monate, bei Zimmertemperatur etwa zwei Wochen aufbewahren kann. Wer das Karamell im Kühlschrank lagert, sollte es aber rechtzeitig herausnehmen, damit es nicht zu fest ist, um es auf die Cupcakes zu spritzen.
Für das Karamell werden 230 g Zucker mit 80 ml Wasser in einem Topf unter ständigem Rühren erhitzt. Sobald der Zucker sich komplett aufgelöst hat, kommen 110 g Butter sowie eine Prise Salz hinzu. Unter weiterem Rühren aufkochen. Alles bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis es "karamellig-bernsteinfarbig" ist. Das dauert eine ganze Weile, da der größte Teil der Flüssigkeit dabei verdampft. Die Konsistenz ist am Schluss recht fest und trocken. Bitte regelmäßig Rühren, damit das Karamell nicht anbrennt. Nun den Topf vom Herd ziehen und 150 ml Sahne einrühren. Dabei entstehen Klümpchen, die sich später aber wieder lösen. Den Topf wieder auf den Herd stellen und bei geringer Hitze nochmal für 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Das Karamell vom Herd nehmen, in Schraubgläser füllen und vollständig abkühlen lassen (dabei wird die Creme auch noch etwas fester).
Man benötigt für die Cupcakes nur etwa 2/3 oder etwas mehr des Karamells. Allerdings kann man auch den Rest leicht loswerden ;) Entweder man isst die Karamellcreme auf Weißbrot, macht daraus ein Dessert, füllt Macarons damit, verteilt sie auf kleinen Tartelettes, rührt sie in den Kaffee, verpackt ein kleines Gläschen als nettes Geschenk oder, oder, oder...
Für die Schoko-Cupcakes 260 g Mehl, 1 1/4 TL Natron, 1 TL Salz und 1/4 TL Backpulver in einer Schüssel mischen.
In einer weiteren Schüssel 70 g Kakaopulver mit 240 ml heißem Wasser übergießen, gründlich rühren, bis sich der Kakao komplett gelöst hat und Beiseite stellen.
In einer großen Schüssel 170 g weiche Butter für 30 Sekunden auf mittlerer Stufe geschmeidig rühren. 200 g Zucker portionsweise hinzugeben, jeweils gründlich unterrühren und zum Schluss nochmal für zwei Minuten rühren. 2 Eier einzeln unterrühren, ebenso das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote. Zuletzt die Mehlmischung abwechselnd mit dem Kakao unterrühren.
Den Teig bis zur Höhe von 2/3 in Papierförmchen (am Besten in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für 20 bis 25 Minuten backen. Die Cupcake herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.
Für die Füllung 450 g Sahne steif schlagen. Dabei langsam drei Päckchen Sahnefest sowie etwas Vanillezucker mit echter Vanille (leider kann ich nicht sagen wieviel, da ich den Vanillezucker nicht abgemessen habe) einrieseln lassen. Die Sahne erst einmal im Kühlschrank zwischenlagern
Nun drei Bananen schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle, die Karamellcreme in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen.
Von den Cupcakes jeweils das obere Drittel mit einem scharfen Messer abschneiden. Auf das Unterteil nun erst die Sahne aufspritzen (damit die Sahne nicht zu hoch wird habe ich keinen Swirl, sondern spiralförmig von innen nach außen gespritzt), dann einige Bananenscheiben darauflegen und mit Karamell bespritzen. Dann das Oberteil wieder auflegen und vorsichtig andrücken. Auf das Oberteil habe ich nochmal einen kleinen Klecks Sahne gespritzt und noch etwas Karamell darauf gegeben.
Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
Für das Karamell:
230 g Zucker
80 ml Wasser
110 g Butter
1 Prise Salz
150 ml Sahne
Für die Schoko-Cupcakes:
260 g Mehl
1 1/4 TL Natron
1 TL Salz
1/4 TL Backpulver
70 g Kakaopulver
240 ml heißes Wasser
170 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Eier
1 Vanilleschote
Für die Füllung:
ca. 450 g Sahne
3 Päckchen Sahnefest
Vanillezucker mit echter Vanille
3 Bananen





Die sehen richtig lecker aus. So einen würde ich heute gerne zum Tee geniessen. Richtiges Mood Food für graue Wintertage. :)
AntwortenLöschenLiebe Grüsse
Himbeeri
Richtig aufwändig, aber Karamell, Schoko und Bananen sind halt schon eine geniale Mischung...
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Nadja
hallo ihr lieben,
AntwortenLöschenmal ein tipp:
im supermarkt gibt es gesüßte dosenmilch (bei rewe z.b. ist es eine russische). wenn ihr die geschlossen im blubberndem wasser kochen lasst (deckel drauf und dose sollte mind. 3/4 mit wasser umgeben sein), dann bekommt ihr ganz tolen karamell!. kochzeit ca. 2 stunden, immer mal wieder wasser nachgiessen).
schmeckt sensationell.
lg
steffi
Liebe Nina,
AntwortenLöschenwieder einmal ein geniales Rezept, das ich unbedingt ausprobieren muss.
Einen schönen Sonntag und
ganz liebe Grüsse
Josali
Ein echter Hingugger ;o)
AntwortenLöschenda bekomme Ich direkt Lust eins zu verputzen ... die sind wirklich sehenswert .
Lg & einen schönen Sonntag
Kerstin
wow, die sehen super aus! Freut mich, dass das mit dem Karamell gut geklappt hat :)
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Dani
Freut mich sehr, dass Euch die Cupcakes gefallen :)
AntwortenLöschen@ Himbeeri: Stimmt, obwohl ich die glaube ich bei jedem Wetter essen könnte *g*
@ Nadja: Das Karamell kann man schon Tage vorher kochen, dann ist es nicht so viel Arbeit :)
@ Steffi: Ja, ich kenne das Milchmädchen-Karamell, aber manchmal muss es eben "richtiges" Karamell sein ;)
@ Dani: Schön, dass sie Dir gefallen :) Das Karamell ist wirklich lecker. Der Rest wird hier jetzt bei Sonntagsfrühstück verdrückt :)
Liebe Grüße
Nina
Liebe Nina,
Löschendein Blog ist mein liebster Foodblog und das Rezept für die Schoko-Banane-Karamell-Cupcakes ist bereits das 5. Cupcakerezept, das ich mit Begeisterung nachbacke! Allerdings sind die Cupcakes beim backen nicht aufgegangen - liegt das vielleicht an dem relativ hohen Salzgehalt?
Vielen Dank für die köstlichen Rezepte und die süßen Deko-Ideen; als nächstes stehen die Apfel-Zimt-Cupcakes auf meiner Liste :)
Liebe Grüße,
Kirsten
Hallo Kirsten!
LöschenOh, vielen Dank *hüpf* Ich freue mich sehr, dass Du schon so viele Rezepte ausprobiert hast :)
Ich denke nicht, dass es am Salz liegt, meine sind gut aufgegangen. Die Menge an Natron und Backpulver hattest Du im Teig? Und beides war noch gut (haltbar)? Oder einfach ein Bad-Kitchen-Day? ;) Nur nicht die Lust verlieren - beim nächsten Mal klappt wieder alles :)
Schreibst Du mir, wie die Apfel-Zimt-Cupcakes geschmeckt haben und ob alles geklappt hat?
Liebe Grüße
Nina
Hallo Nina,
AntwortenLöschenjetzt hat sich doch der leckere Hefezopf mit Mohn-Marzipan-Vanillepuddingfüllung vor die Apfel-Zimt-Cupcakes gedrängelt :) Mit deiner detaillierten Flechtanleitung hat das Nachbacken prima geklappt - yummie!
Ich schätze, ich hatte bei den Scho-Ba-Ka-Cupcakes ( ;) ) tatsächlich einen Bad-Kitchen-Day; aber ich werd mich auf jeden Fall nochmal daran machen, die sind nämlich richtig gut angekommen.
Das Ergebnis der Apfel-Zimt-Cupcakes schreib ich dir gern :)
Bis bald,
Kirsten
Hallo Kirsten!
LöschenIch freue mich riesig, dass Dir meine Rezepte offenbar so gut gefallen und bisher alles geschmeckt hat :) Und kleine Rückschläge gibt es eben immer mal - wie Du siehst klappt es dafür beim nächsten Mal wieder ;)
Liebe Grüße
Nina
Hallo Nina,
Löschendie Apfel-Zimt Cupcakes mit Mascarpone Frosting waren köstlich! Um zu verhindern, dass die Cupcakes zusammenfallen, hab ich die Äpfel in Würfel geschnitten, das hat prima geklappt.
Zur Weihnachtlichen Kaffeetafel habe ich dieses Jahr die Rentier-Cupcakes beigesteuert, da waren alle schwer begeistert von - vielen Dank für die süße Idee!
Liebe Grüße,
Kirsten
Hallo Kirsten!
LöschenSuper, dass bei den Apfel-Zimt und auch bei den Rentier-Cupcakes alles gut geklappt und geschmeckt hat :) Danke!
Das mit den gewürfelten oder geriebenen Äpfeln habe ich jetzt schon mehrfach als Feedback bekommen und werde es nächstes Mal auch so machen!
Liebe Grüße
Nina